Der Mastercode von Scott McBain

1. September 2011

Der Autor dieses Buches, Scott McBain, mag zwar unbekannt erscheinen, sein Werk „Der Mastercode“ jedoch ist brillant geschrieben. In diesem Buch geht es um die Verschwörung gegen die Menschheit im Allgemeinen.

„Mother“, ein weltweit zugängliches Computernetzwerk, welches eigentlich zum Wohle der Menschheit gedacht war, kommt in die falschen Hände einiger skrupellosen Verschwörer, die die globale Macht an sich reißen möchten. Setzt man das System mit bösen Absichten ein, kann es sehr gefährlich werden und dient als Waffe und Druckmittel der schmierigen Bande. Nur eine junge Frau ist in der Lage, das Computersystem abzuschalten, denn nur sie ist im Besitz des Mastercodes.

Eindeutig ist zu erkennen, dass sich der Autor Scott McBain beim Verfassen dieses atemberaubenden Thrillers so seine Gedanken über das Datensammeln diverser Gruppen gemacht hat und was dies in unserem computerisierten Alltag zur Folge haben kann. George Orwell griff diese Idee bereits in seinem Buch "1984" auf. Scott McBain entwickelte diese Thematik weiter und veröffentlichte diesbezüglich schließlich das geniale Werk „Der Mastercode“.

Schleichend und unbemerkt, übernimmt das Computersystem „Mother“ die absolute Kontrolle über die Menschheit, Stück für Stück. Die Bequemlichkeit der Leute ist es schließlich, die die Gefahr, welche von Computersystemen ausgeht, auslöst. Nicht jedes Detail extra bezahlen zu müssen. Die Zeit im Parkhaus wird automatisch vom eigenen Konto abgezogen, da die Bank mit dem Parkhaus vernetzt ist. Ist das Limit der Kreditkarte erreicht, wird der Zugang zur Shopping Meile gesperrt. Die totale Kontrolle eben.

Doch so abwegig ist dieser Roman nicht und hat nichts mit Science Fiction zu tun. Wer weiß schon so genau, welche Daten über jede einzelne Person gespeichert sind und welche nicht? Das Buch ist äußerst empfehlenswert, da es wirklich zum Nachdenken anregt.

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